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Donnerstag, 26. Februar 2015

... Battle der Mascaras: Urban Decay vs. Armani


In der Vorweihnachtszeit waren viele Kosmetikmarken sehr grosszügig mit der Vergabe von Proben, so dass ich gleich zwei Mascaras abgestaubt habe, die ich gerne vergleichen möchte:

Urban Decay: Perversion vs. Armani: Black Ecstasy

Beide Wimperntuschen versprechen schwärzere, längere, dichtere und voluminösere Wimpern, weshalb sie sich super für einen Vergleich eignen.

Die Bürsten ähneln sich in der Form, beide sind gerade und buschig. Armani ist allerdings buschiger als UD, während UD die Bürste ein bisschen spiralenförmig designt hat.


Die Konsistenz ist etwas unterschiedlich: UD ist eher dünndflüssig, Armani etwas dickflüssiger. Dort sammelt sich in der Spitze der Bürste auch mehr Produkt an, das man aber am Behälter abstreifen kann. Bei UD konnte ich das nicht feststellen.

Das Wichtigste bei Mascara ist aber die Optik auf den Wimpern, oder? Und wie schlagen sich die Konkurrenten hier? Zunächst mal meine Äuglein ohne Wimperntusche oder sonstiger Schminke:


Meine Wimpern sind von Natur aus geschwungen und recht dicht, aber nicht übermässig lang. Bei Mascara lege ich Wert auf Volumen und Verlängerung, in der Prioritätenliste in dieser Reihenfolge.

Hier seht Ihr also von Euch aus gesehen links UD Perversion und rechts Armani Black Ecstasy:


Soweit, so gut, man sieht eigentlich kaum Unterschied zwischen den Mascaras, oder? Beide Wimperntuschen trocken die Wimpern übrigens nicht aus, sie bleiben flexibel.

Beim nächsten Foto aber kann man schon einen Unterschied erkennen:


UD verschmiert auf dem Lid. Das kann ich gar nicht leiden. Bei Armani ist das nur bei einem kleien Punkt der Fall. Ausserdem kann man sehen, dass UD minimal mehr verlängert, Armani dafür minimal mehr verdichtet.

Die letzte Ansicht:


Hier zeigt sich eindeutig: Die Wimpern mit Armani sind voluminöser und weniger verklebt. UD lässt die Wimpern federleicht aussehen, was bei einem natürlichen Look sicher gewünscht ist. Ich bevorzuge aber meistens zwar noch natürlich aussehende Wimpern, die aber um einiges verdichtet sind, als die Natur es bei mir hergibt.

Schwarz sind übrigens beide Seiten, da sehe ich keinen grossen Unterschied zwischen den Mascaras.

Fazit: Ich denke, man konnte es schon herauslesen: Die Armani Black Ecstasy ist mein persönlicher Favorit, denn sie verdichtet und verlängert, die Verlängerung ist zwar weniger als bei UD, aber für mich ausreichend. Ich mag die Armani Wimperntusche so gerne, dass ich sie sogar in gross nachgekauft habe, das erste Mal seit einigen Jahren, wo ich der millionisierenden L'Oréal-Tusche treu geblieben bin. Das heisst was! UD ist nicht schlecht per se, aber für meine Wünsche nicht ausreichend.

Dienstag, 24. Februar 2015

... Clarins: neue Lippenpflege

Wenn auf Blogs Lippenpflege gelobt wird, werde ich immer hellhörig. Um mich nicht allzu sehr zu wiederholen: meine Lippen sind im Winter eine Wüste, und ich habe grosse Probleme, sie zu pflegen, weil ich bislang noch keine Pflege gefunden habe, die reichhaltig genug ist, um das in den Griff zu bekommen.

Clarins hat ein paar neue Produkte auf den Markt geworfen, die sich mit genau diesem Problem auseinander setzen. Und da die Hoffnung ja zuletzt stirbt, habe ich mir zwei zugelegt:

Den Eclat Minute Baume Embellisseur Lèvres in 05 "Red" und das Eclat Minute Huile Confort Lèvres in 01 "Honey".

Zunächst einmal zum Baume:


Die Baumes sind allesamt leicht getönt. Es handelt sich also um getönte Lippenpflege. Meine Lippen sind von Natur aus eher mittel bis stark pigmentiert, weshalb ich die sanften Farben alle links liegen gelassen habe und gleich die stärkste Farbe, nämlich Rot mitgenommen habe.


Die Farbe ist ein kühles Rot, das aber so durchscheinend ist, dass es leicht pink auf meinen Lippen wirkt. Man darf hier wirklich keine hohe Pigmentierung erwarten, es geht eigentlich mehr um einen Hauch von Farbe, so durchscheinend ist der Balsam. Es ist kein Schimmer vorhanden, das Finish ist glossig cremig.

Dementsprechend niedrig ist natürlich auch die Haltbarkeit, eigentlich müsste ich so alle 20 Minuten nachziehen, damit man überhaupt etwas von der Farbe sieht.


Wie sieht es mit der Pflegewirkung aus? Bei normalen Lippen ist die sicher ausreichend, bei mir leider leider nicht. Ich merke schon einen ganz leichten Unterschied, aber da der Balsam nur so kurz auf den Lippen verbleibt, hat er gar keine Chance, richtig einzuziehen. In dem Fall fällt er bei mir also leider durch.


Fazit: Nett, aber keine ausreichende Pflegewirkung. Ich würde mir keine weitere Farbe kaufen.


Und wie schlägt sich im Vergleich das Lippenöl?

Dieses Mal habe ich die ungetönte Variante mitgenommen, die nach Honig riecht und sich auch ein wenig so anfühlt auf den Lippen. Da die Lippen nicht getönt werden, habe ich auf einen Swatch verzichtet.


Die Pflegewirkung, die im Fall des Öls ja höher sein soll als beim Baume, hält sich bei mir leider auch eher in Grenzen. Ich merke schon, dass das Öl reichhaltiger ist als der Balsam, es hält auch um einiges länger, weil es recht klebrig ist (was ich eh nicht mag) und hat somit mehr Zeit um einzuziehen, aber leider ist die Pflege nicht reichhaltig genug. Es lindert kurz meine Trockenheit, die dann manchmal aber sogar noch vermehrt zurückkommt.


Fazit: Auch hier leider für mich ein Flop, wenn auch weniger als der Baume. Mal schauen, ob ich das Öl aufbrauche oder weiterverschenke. Meine Suche nach der perfekten Lippenpflege geht also weiter.

Sonntag, 22. Februar 2015

... Wochenrückblick KW8 2015

|Gesehen| Ripper Street weitergeschaut, Lucy und Men in Black 3, CSI (letzte Folge von Nick Stokes, heul), Top Gear, Taken 2 und 3, The Theory of Everything
|Gelesen| "Goldstein" und "Die Akte Vaterland" von Volker Kutscher - man merkt, ich mag Kommissar Rath ganz gerne, obwohl er manchmal echt ein Arschloch ist
|Getan| "Dragon Age: Origins" weitergespielt (endlich die verdammte Brutmutter besiegt, mannomann, die war echt ein harter Brocken), Podiumsdiskussion in Bern besucht im Rahmen des Equal Pay Day (wichtige Sache, liebe Frauen! Lasst Euch nicht mit weniger Lohn abspeisen!), am Samstag Tribal Fusion Unterricht gehabt
|Gegessen| Lammracks niedergegart, yum! Rindstartar mit Avocado, yum! Eintopf gekocht und heute Morgen einen Bananen Pancake gemacht, lecker!
|Getrunken| Tee, Wasser und Bailey's
|Gedacht| es wird langsam Zeit, dass mein Projekt Verzicht endet
|Gefreut| auf meinen nächsten Wochenendtrip
|Gelacht| über das Bild unten - die Alternative zum Trennungsberater :)
|Gewünscht| Ruhe und Gelassenheit - ist im Arbeitsalltag nicht immer so einfach
|Gekauft| Miracle Cushion Foundation von Lancôme


Freitag, 20. Februar 2015

... Food Tour in Kuala Lumpur

Weiter geht's mit Berichten von meiner Asienreise, diesmal mit unserer Food Tour in Kuala Lumpur (oder KL, wie es die Einheimischen nennen!)! Achtung, dieser Blogpost ist sehr bilderlastig!

Die Food Tour haben wir über Tripadvisor gefunden. Da wir mal wieder auf den letzten Drücker gebucht haben, hatten wir Glück, dass wir noch einen Platz bekommen haben. Die Gruppe war nicht besonders gross, ich glaube wir waren gerade mal 10 Personen, was aber sehr angenehmt war. Unsere Führerin Gabbie war grosse Klasse, hat uns alles mit Witz und Charme erklärt, und man hat gemerkt, dass sie gerne gut isst (das ist nicht despiktierlich gemeint!) und auch die Leute kennt, zu denen sie uns mitgenommen hat. Die Tour hat ziemlich lange gedauert, ich glaube, wir waren ca. vier oder fünf Stunden unterwegs.

Wir haben uns vor allem im südlichen Teil des City Centers bewegt. Angefangen mit einem kleinen Spaziergang vom Stadtteil Brickfields zum Little India, so haben wir auch viel von der Stadt gesehen. Gabbie hat uns einiges über die Geschichte der Stadt und ihrer Bauten erzählt.

Buddhistischer Friedhof

Eins der ältesten Häuser in KL
Unser erster Stop in Little India war zwar kein Foodstop, aber trotzdem sehr schön, denn wir bekamen ein kleines Blumengebinde für das Handgelenk, das schön gekühlt hat. Dabei habe ich mich leicht ins Fettnäpfchen gesetzt, da ich Zeug am rechten Handgelenk nicht mag und mein linkes Handgelenk hingehalten habe (die linke Hand ist unrein, kein Witz). Wurde dementsprechend schräg angeschaut, aber naja, was soll's.

Die Blumengirlanden sind zum Schmuck der Tempel und Götter. Sie werden jeden Tag frisch angefertigt.


Weiter ging es auf den bunten Strassen von Little India vorbei an Gemüseständen, wo wir das exotische Gemüse erklärt bekommen haben (hab aber schon wieder alles vergessen). Viele Gemüsearten habe ich tatsächlich noch nie gesehen! Oder kennt Ihr die?



Dann kamen wir endlich zum ersten Foodstop (wir hatten alle schon Hunger). Das Essen war ganz klar indisch, aber malaysisch indisch, also mit vielen anderen Einflüssen. Das ist ja das Tolle am Essen in Malaysia, es hat so viele Einflüsse, dass es einfach nur ein geiles Melting Pot ist. Hier seht Ihr unser erstes Essen: Nasi Campur Indian Style! Nasi Campur (ausgesprochen "Tschampur") ist Reis mit verschiedenen "Toppings", die man sich selber zusammenstellen kann. In unserem Fall hat das unsere Führerin Gabbie übernommen.



Zum Abschluss durften wir uns einmal durch das Sortiment dieses indischen Crackerverkäufers testen. Quasi Chips auf indische Art, sehr lecker, die meisten Sachen, aber einiges auch seeeehr speziell. Z.B. diese roten Bällchen ganz recht, das sind eingelegte kleine Pfirsiche mit sehr eigenartigem Puderüberzug. Hat irgendwie pelzig geschmeckt, hm naja...

im Bild unsere Führerin Gabbie
Zum Verdauen gab es wieder ein bisschen Kultur. Auf dem nächsten Bild sehr Ihr das Vivekananda Ashrama Building. Vivekananda (1863 -1902) war ein hinduistischer Mönch und Gelehrter aus Kolkata, der 1893 auf dem Weltparlament der Religionen in Chicago den Hinduismaus als Religion bestimmte (für mehr Info: siehe Wikipedia - klick!). Ihm zu Ehren wurde das gleichnamige Gebäude 1904 in Kuala Lumpur errichtet. Im Zuge des Baubooms in KL soll das Gebäude allerdings abgerissen werden, um Platz für neue Bauten zu schaffen, weshalb sich die Gemeinde dafür einsetzt, dass dies nicht geschieht. Die gelben Bänder am Gelände sind Solidaritätsbekundungen.



Als nächstes kamen wir zu einem Stand, der vegetarische frittierte Sachen verkauft. Alles frisch gemacht, der Stand ist auch schon in 3. Generation in Familienbetrieb. Die frittierten Bananen (Bisam Goreng) waren die besten, die ich je hatte!




Bei einem süssen Zwischenstop gab es Cendol, auch an einem Stand in 4. Generation. Der Wahnsinn... Cendol (ausgesprochen "Tschendohl") ist geriebenes Eis in Kondensmilch mit grünen Tapiokawürmchen und viel Rohrzucker und Kokosraspeln.

So sieht es im "Rohzustand" aus...
... und so, wenn es vermischt ist (sorry, aus irgendeinem Grund hat die Kamera den Hintergrund scharf gestellt).
Auf dem Weg nach Chinatown kamen wir an diesem wunderschönen Tempel vorbei (in Privatbesitz):


Wir waren eigentlich alle schon total voll, aber nun war es schon fast Zeit für's Abendessen, also sind wir in einem chinesischen Nudelrestaurant eingekehrt. Dort gab es Nudeln in allen möglichen Variationen: in Suppe, frittiert und knusprig, in verschiedenen Saucen... Ich habe mich durch alle mal durchprobiert und fand die mit dem rohen Ei (das man übrigens grad reingemischt hat) am besten.





Damit war die Tour dann aber auch vorbei. Wir haben glaube ich ca. 25 CHF pro Person gezahlt, dafür aber auch einen Haufen zu Essen bekommen (das Essen war inklusive) und sind noch dazu gut gelaunt durch die halbe Stadt geführt worden, wo wir mit Infos eingedeckt wurden, die wir sonst wohl nicht bekommen hätten (z.B., wo es die beste blinde Fussreflexzonenmassage gibt). Es hat sich also wirklich gelohnt, und wir waren so begeistert, dass wir beschlossen haben, ab sofort auf jeder Reise so eine Tour mitzumachen.

So, und jetzt habe ich schon wieder Hunger bekommen! :)


Donnerstag, 19. Februar 2015

... Projekt Verzicht: Tag 19

Es.geht.mir.nicht.gut!!!

Seit Montag habe ich auf einmal Gelüste ohne Ende. Das, was die ersten zwei Wochen so super lief, hat sich nun komplett ins Gegenteil gekehrt, und ich habe das Gefühl, wenn ich nicht sofort ein paar Smarties essen darf, falle ich tot um. Die ganzen Trockenfrüchte und Nüsse hängen mir so richtig zum Hals raus. Am Montag lag bei uns eine offene Tüte m&m's rum (geöffnet von meinem Freund am Vorabend), das war ganz schlimm. Wäre sie nicht offen gewesen, hätte sie mich wahrscheinlich kalt gelassen, aber geöffnet... Mein innerer Kampf sah so aus: Naja, eins... Ne, dann muss ich mich öffentlich rechtfertigen! Naja, es muss ja keiner wissen... Aber ich weiss es! Ausserdem, wenn ich jetzt eins nehme, muss ich im März noch einen Tag dranhängen, wie sehr würde mich das denn anscheissen! Na gut...

Letztendlich habe ich keins genommen, aber es hat mich viel Überwindung gekostet. So langsam reicht's mir, und ich sehne sehr den März herbei.

Wie läuft es bei Euch, die mitmachen? Auch so Probleme oder geht alles locker flockig?

Dienstag, 17. Februar 2015

... Chanel: Rouge Allure Velvet 49 "La Pétillante" und 50 "La Romanesque" & Lipliner 92 "Capucine"

Hiermit stelle ich nun meine letzten Stücke aus der Chanel Frühlingskollektion 2015 namens "Rêverie Parisienne" vor: Die beiden Rouge Allure Velvet "La Pétillante" (49) und "La Romanesque" (50), ausserdem den Crayon Lèvres "Capucine" (92).

Den Anfang macht der Rouge Allure Nr. 49 "La Pétillante":


Die Farbe ist ein leicht orange angehauchtes warmes Pink. Das Finish ist seidig, so richtig matt sind die Rouge Allure Velvet ja nicht.


Der Auftrag ist gleich deckend, schon mit einer Schicht sitzt alles. Der Lippenstift ist cremig und trocknet nicht aus. Er verrutscht nicht in die Lippenfältchen, daher braucht man nicht unbedingt einen Lipliner.

Die Haltbarkeit ist im mittleren Bereich, er hält zwischen 3 und 4 Stunden.



Fazit: Eine schöne frische und frühlingshafte Farbe, die ich sicher auch im Sommer tragen werde.

Als nächstes kommt der Rouge Allure Velvet Nr. 50 "La Romanesque":


Die Farbe ist ein beeriges kühles Pink. Auch hier ist das Finish seidig, aber nicht matt.

Zu Auftrag und Haltbarkeit kann ich mich nur wiederholen: sofort deckend, nicht austrocknend, ca. 3-4 Stunden hält er auf den Lippen. Auch hier ist ein Konturenstift nicht unbedingt notwendig. Bei beiden Lippenstiften gilt: die Lippen sollten gut gepflegt sein, sonst besteht die Gefahr, dass rauhe Stellen betont werden. Sie rutschen aber beide nicht in Lippenfalten.


Fazit: Auch diese Farbe hat sich sehr gelohnt, sie ist wunderschön und angenehm zu tragen.


Zum Schluss noch eine kleine Review zum Crayon Lèvres 92 "Capucine":


Zuerst dachte ich, dass die Farbe genau zu "La Pétillante" passt - ist aber nicht so. "Capucine" ist ein oranges Rot und gehört wohl zum Rouge Allure "Insaisissable" aus der Frühjahrskollektion, den ich aber nicht gekauft habe. Ich benutze "Capucine" dennoch mit "La Pétillante", denn damit hole ich den Orangeteil aus dem Lippenstift ein wenig mehr raus, indem ich die beiden gut verblende.


Der Auftrag ist sehr geschmeidig, da muss man nicht gross hin- und herfahren auf den Lippen, sondern der Stift gibt satt Farbe ab.


Fazit: Diese Farbe hat mir in meiner Kollektion gefehlt, darum bin ich froh, dass ich sie mitgenommen habe, obwohl sie nicht 100%ig zu "La Pétillante" passt.


Sonntag, 15. Februar 2015

... Wochenrückblick KW7 2015

|Gesehen| GNTM - endlich habe ich wieder Tussiabend mit T.!!!
|Gelesen| "A Clash of Kings" von George R.R. Martin - es ist zurzeit ein Kopf an Kopf-Rennen
|Getan| den Wohnungsputz weitergeführt und mir endlich eine Bloggerecke eingerichtet (zumindest das Grundgerüst), ins Pilates gegangen, Besprechung mit T. und C.
|Gegessen| Jakobsmuschelcarpaccio im Café du Bonheur (ja, schon wieder, es war aber auch echt fein), Eintopf in mehreren Variationen
|Getrunken| Crémant zur Feier des Tages
|Gedacht| bald fahren wir nach Paris!
|Gefreut| dass wir am Dienstag spontan mit Lorena an der Choreo arbeiten konnten, weil die anderen Kursteilnehmerinnen krank waren
|Gelacht| über die doofen Kandidatinnen bei GNTM
|Gewünscht| Wärme
|Gekauft| Geburtstagsgeschenk

Freitag, 13. Februar 2015

... Tom Ford: Lip Color 16 "Scarlet Rouge"


Zu meinem Geburtstag im November habe ich ja von meiner Frauenbande einen Jelmoli-Gutschein mit extra Ausweisung für Tom Ford geschenkt bekommen. Ich wusste natürlich gleich, wofür ich den einsetze, und da nach meinem Geburtstag verkaufsoffener Sonntag mit 10% auf alles war, habe ich den Gutschein natürlich gleich verbraten. Eins der Produkte war die Lidschattenpalette "Seductive Rose" (Review hier: klick!), aber heute geht es um den Lip Color Nr. 16 namens "Scarlet Rouge"! Und da morgen noch Valentinstag ist und Ihr vielleicht noch das perfekte Rot für die Lippen braucht, passt das ja alles wunderbar zusammen.

Die Farbe ist ein bräunliches Rot, das im Stift viel dunkler rauskommt als auf den Lippen. Der Lippenstift hat ein Creme-Finish, also keinerlei Glitzer oder Schimmer, sehr erwachsen.

Die Qualität ist wie gewohnt sehr gut. Klar, jetzt im Winter ist der Lippenstift bei mir leicht austrocknend, aber welcher ist das im Moment nicht... Zumindest habe ich nicht dass Gefühl, dass ich nach 10 Minuten Wüste auf den Lippen habe. Und sobald die Heizungen aus sind, ist er bestimmt wieder so cremig pflegend wie gewohnt von Tom Ford.



Die Haltbarkeit liegt im mittleren Bereich, ich muss nach 2-3 Stunden nachziehen, je nachdem, wieviel ich gegessen, getrunken und gequatscht habe. Ein Mittagessen übersteht er nicht.

Der Geruch ist wie bei den anderen vanillig-karamellig. Love! Könnte dauernd dran schnüffeln, denke aber, das kommt weder im Büro noch auf der Strasse oder im Restaurant besonders gut an.

Fazit: Ein weiteres vollwertiges Mitglied meiner kleinen Tom Ford Lippenstift-Familie! Die Farbe ist toll, besonders jetzt in der kalten Jahreszeit (ist vor allem eine perfekte Herbstfarbe). Die Haltbarkeit könnte natürlich ein wenig besser sein, aber das geht dann auf Kosten der Pflegewirkung, wie wir ja alle wissen.



Donnerstag, 12. Februar 2015

... Projekt Verzicht 2015: Tag 12

Kleiner Zwischenstand bei meinem Projekt Verzicht:

Es geht mir erstaunlich gut! Nun habe ich schon fast die Hälfte der Zeit hinter mir. Klar fehlen mir Schokolade, Gummibärchen & Co., aber nicht so sehr, dass ich mich die ganze Zeit danach verzehren müsste. Da kann ich mich an ganz andere Zeiten erinnern.

Von daher kann ich also sagen, dass sich mein Leiden dieses Jahr recht in Grenzen hält, obwohl es draussen kalt ist und es doch eigentlich nichts Schöneres gibt als eine heisse Schoggi mit Rahm in der warmen Wohnung daheim...

Dienstag, 10. Februar 2015

... Chanel: Les 4 Ombres 236 "Tissé Fantaisie" und 238 "Tissé Paris"

In Asien habe ich ja bei der Chanel Frühjahrskollektion 2015 richtig zugeschlagen. Heute geht es um die beiden Lidschattenpaletten Les 4 Ombres in "Tissé Fantaisie" (236) und "Tissé Paris" (238).

Den Anfang macht "Tissé Fantaisie":

Tissé Fantaisie

Die Farben:
Oben links: Abricot mit sanftem Schimmer
Oben rechts: Weiss mit kleinen Glitzerpartikeln
Unten link: Lindgrün mit sanftem Schimmer
Unten rechts: rötliches Braun, geht schon fast ins Mauve

Tissé Fantaisie

Die Qualität der Lidschatten lässt leider etwas zu wünschen übrig. Zum Swatchen musste ich alle Farben anfeuchten, damit man überhaupt etwas sieht. Auf dem Lid verhalten sie sich besser, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich eine Base benutze. Aber nachdem ich von der Reformulierung der Lidschattenpaletten eigentlich so begeistert war, ist das hier leider ein ziemlicher Schritt zurück.

Tissé Fantaisie

Fazit: Ich finde die Farben von "Tissé Fantaisie" sehr schön, sie lässt auch viele Varianten zu. Leider hält die Pigmentierung nicht das, was sie verspricht. Dennoch schminke ich mich gerne mit der Palette, sie lässt schon Frühlingsgefühle in mir erwachen. :)

Und wie schlägt sich "Tissé Paris"?

Tissé Paris
Die Farben:
Oben links: zartes warmes Rosa mit sanftem Schimmer
Oben rechts: Weiss, das leicht ins Roséfarbene geht mit sanftem Schimmer
Unten link: kräftiges warmes Rosa, geht in Richtung Rosenholz, sanfter Schimmer
Unten rechts: Anthrazit mit wenigen kleinen Glitzerpartikeln

Tissé Paris
Die Qualität ist beim Swatch leicht besser, wobei ich hier die Finger benutzt habe zum Swatchen. Auf dem Lid sind die Farben dafür im Vergleich mit "Tissé Fantaisie" etwas schwieriger zu benutzen, da sie weniger Farbe abgeben, mit Ausnahme des Anthrazits. Mein Tipp: Pinsel anfeuchten oder die Schaumapplikatoren benutzen!

Tissé Paris
Fazit: Die Farbkonstellation ist etwas einseitig auf Rosa, ich hätte mit hier eine Kontrastfarbe gewünscht. Die Qualität lässt etwas zu wünschen übrig.

Fazit overall: Gerade von "Tissé Fantaisie" bin ich etwas enttäuscht ob der Qualität, da die Farben so wunderbar frisch und frühlingshaft sind. Grundsätzlich finde ich, dass man hier mit der Qualität keine Preise gewinnen wird, die Farben sind ziemlich schlecht pigmentiert, und das, obwohl doch gerade erst die Formulierung überarbeitet wurde. Schade, leider muss ich sagen, dass sie ihr Geld nicht wert sind. Wenn ich mich für eine Palette entscheiden müsste, wäre das "Tissé Fantaisie".