Herzlich willkommen... und viel Spass beim Stöbern!

Dienstag, 30. Dezember 2014

... Rückblick auf 2014

2014 zum ersten Mal getan?
Eine dreimonatige Auszeit genommen, eine Therapie angefangen, einen Contest gewonnen, meine Diss hingeschmissen, nach Marokko gereist uvm.

2014 leider gar nicht getan?

Im See baden gegangen, obwohl ich ein Sportabo hatte.

Wort des Jahres?

Katastrophieren

Zugenommen oder abgenommen?

Beides, aber im Endeffekt war mein Gewicht recht stabil

Stadt des Jahres?

Paris, ich war dieses Jahr vier Mal dort!

Alkoholexzesse?

Nope, ich bin jetzt in einem Alter, wo ich weiss, wieviel ich vertrage.

Haare länger oder kürzer?

Kürzer, aber ich lasse sie grade wieder wachsen.

Mehr ausgegeben oder weniger?

In der ersten Jahreshälfte fast nichts, weil ich ja kaum Geld verdient habe. Seit ich meinen neuen Job habe, wieder mehr.

Höchste Handyrechnung?

45 CHF

Krankenhausbesuche?

Den Vater meines Freundes nach seiner OP und meine Freundin K. nach der Geburt ihrer Tochter besucht.

Verliebt?

Ja, seit mittlerweile knapp 8 Jahren!

Most called person?

Mein Freund

Die schönste Zeit verbracht mit?

Meinem Freund und meinen Freundinnen

Die meiste Zeit verbracht mit?

Meinem Freund

Song des Jahres?

"Azwaw 2" von Cheb Mami

Buch des Jahres?

"Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joël Dicker

TV-Serie des Jahres?

wie immer: Game of Thrones, aber auch Vikings, Ripper Street

Erkenntnis des Jahres?

Manchmal braucht man einfach Hilfe. Man kann nicht alles alleine können.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Familiendrama, Stress, Krankheit

Schönstes Ereignis?

Komischerweise gibt es doch einige dieses Jahr, aber eins der Highlights war sicher die Geburt von A. - willkommen in unserem verrückten Kreis!

2014 war mit einem Wort?

Durchmischt - am besten schnell vergessen und weitermachen!

Vorherrschendes Gefühl für 2015?

Hoffnung auf bessere Zeiten.


Sonntag, 28. Dezember 2014

... Wochenrückblick KW52

|Gesehen| Die Simpsons
|Gelesen| "Baba Jaga" von Toby Barlow
|Getan| noch einen Tag mit meiner Familie verbracht, nach Bern gefahren und mit einem Kollegen Geburtstag gefeiert, mit der Familie meines Freundes Weihnachten gefeiert, ein weiteres Mal mit meiner Schwester und ihrer Familie angestossen (wenn schon feiern, dann aber richtig!)
|Gegessen| Fondue Chinoise
|Getrunken| das Übliche zu Festen: Champagner, Crémant, Wein, Wasser etc.
|Gedacht| bald ist es soweit!
|Gefreut| über die tollen Geschenke
|Gelacht| mit den Zwillingen. Sie sind einfach so toll!
|Gewünscht| schönes Wetter
|Gekauft| nix, war brav.

Freitag, 26. Dezember 2014

... MAC: Blush "Harmony"


An meinem Geburtstag habe ich mich bei MAC schminken lassen. Es war kein wirklicher Geburtstagslook, es ging eher darum, dass ich Inspiration für meine nächste Choreographie brauchte. Der Look wurde also ein Bühnenlook, er war nicht alltagstauglich (was mich nicht daran gehindert hat, derart geschminkt mit meinem Freund Essen zu gehen). Geschminkt wurde ich von MAC-Expertin und Schminktrainerin Marianne, eine wunderschöne, nette und sehr begabte Frau!

Den Look selber habe ich nicht fotografiert, das habe ich völlig vergessen, aber ich werde ihn eh zum Üben nachschminken und kann ihn dann ein anderes Mal präsentieren.

Mitgenommen habe ich zwei Produkte, von denen ich nun eines vorstelle: Das Blush "Harmony", das Marianne nicht als Blush, sondern zum Konturieren benutzt hat.

Die Farbe ist ein neutrales mittleres Braun. Das Finish ist matt, es ist kein Orangestich enthalten und eignet sich daher wirklich bestens zum Konturieren. Es ist gut pigmentiert, aber nicht übermässig, so dass man gut aufbauen kann. Für Auftritte brauche ich ganz klar mehr, aber im Alltag wäre mir eine starke Pigmentierung zuviel.

Die Haltbarkeit ist sehr gut, worüber ich froh bin, denn obwohl ich beim Auftritt nur auf eine Haltbarkeit von 5 Minuten angewiesen bin, will ich das Puder ja auch gerne sonst im Alltag nutzen.

Fazit: Ich komme mit dem Puder sehr gut klar, es ist alltagstauglich und einfach in der Anwendung. Klare Kaufempfehlung für alle, die noch auf der Suche nach einem Konturierpuder sind!


im künstlichen Licht

im Tageslicht


Mittwoch, 24. Dezember 2014

... Weihnachten feiern



Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich wunderschöne Weihnachten! 

Stopft Euch mit gutem Essen und leckeren Guetsli voll, schenkt und werdet beschenkt, trinkt feine Getränke und lasst es Euch gutgehen!



Sonntag, 21. Dezember 2014

... Wochenrückblick KW51

|Gesehen| "The Hobbit: The Battle of the five Armies"
|Gelesen| "Baba Jaga" von Toby Barlow (sehr amüsant, coole Ideen)
|Getan| nochmal einen Krankenhausbesuch gemacht, mit C. Tee und Glühwein getrunken und den neuen Rituals Laden in Zürich unsicher gemacht, letztes Tanztraining 2014 gehabt, ins Kino gegangen, mit Prosecco mit C. die Ferien eingeläutet, Weihnachtsessen mit meiner Familie gefeiert
|Gegessen| nachdem ich die letzten Wochen meine Ernährung etwas habe schleifen lassen (ich sag jetzt nicht, wieviel ich wieder wiege...), habe ich mich diese Woche zusammengerissen und fleissig Kalorien und Kohlenhydrate reduziert, ausserdem kaum Süsskram gegessen, am Samstag gabs Austern, und am Sonntag dann natürlich beim Weihnachtsessen beim Truthahn zugehauen. Mein Dessert (Topfen-Obers-Nockerln) kam auch sehr gut an, obwohl sie leicht misslungen sind! :)
|Getrunken| ausser dem Glühwein und dem Prosecco unter der Woche nichts besonderes, am Weihnachtsessen sehr feinen Crémant und Wein
|Gedacht| Freitag Abend: Ferien!!!!
|Gefreut| meinen Bruder wiederzusehen, kann mich gar nicht erinnern, wann wir uns das letzte Mal gesehen haben, war das im April?!
|Gelacht| über das Spital, das keine Kranken will (siehe Foto)
|Gewünscht| allen eine schöne unhektische Vorweihnachtszeit
|Gekauft| bei Rituals einen Duschschaum und eine Mini-Bodylotion, die ich für Reisen gut gebrauchen kann

Sorry, leicht unscharf, war eine automatische Drehtür

Donnerstag, 18. Dezember 2014

... Lesen: Die Victoria-Bergmann-Trilogie "Krähenmädchen", "Narbenkind" und "Schattenschrei" von Erik Axl Sund


Zum Geburtstag schenkte mir meine Freundin C. ein Buch, das schon länger auf meiner Wunschliste stand:

"Krähenmädchen"
Erik Axl Sund

"Krähenmädchen" ist der erste Teil der sogenannten "Vicoria-Bergmann-Trilogie" des Autorenduos Erik Axl Sund (Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist). Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, habe ich mir die beiden nächsten Teile "Narbenkind" und "Schattenschrei" auf meinen Kindle runtergeladen. In meiner persönlichen Review gehe ich auf alle drei Teile ein, den Klappentext gebe ich aber nur von "Krähenmädchen" an, damit nicht zuviel verraten wird.

Das sagt der Klappentext zu "Krähenmädchen":
Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?
Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Meine Meinung zu den drei Büchern:
Es geht ja hier um Kindesmissbrauch. Das ist ein sehr schwieriges Thema, und auch nur schwer zu verkraften. Soviel schonmal vorweg.

"Krähenmädchen" habe ich wie in einem Rausch gelesen. Die Kapitel sind sehr kurz, so dass man immer weiter lesen will ("eins geht noch"). Spannend fand ich den Wechsel zwischen Präsens- und Präteritumpassagen, das hat viel Dynamik ins Buch gebracht. Eigentlich hasse ich ja Bücher, die im Präsens geschrieben sind, aber hier hat es sich die Waage gehalten und hat auch irgendwie zur Stimmung gepasst. Die Passagen aus der Sicht von Victoria Bergmann haben mich anfangs irgendwie irritiert, weil ich den Zusammenhang nicht verstanden habe. Das hat sich dann aber im Laufe des Buches aufgelöst. Das Buch hört mit einem Cliffhanger auf. Die Figuren waren und blieben mir allerdings allesamt unsympathisch (ausser vielleicht der Assistent der Kommissarin). Ich kann nicht sagen, wieso, aber ich wurde einfach nicht warm mit ihnen. Das hat der Spannung aber keinen Abtrieb gegeben. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, so spannend war es.

Mit "Narbenkind" gingen dann bei mir die Probleme los. Zum einen ist das Buch komplett im Präsens geschrieben, was ich wie erwähnt nicht leiden kann. Es macht mich nervös, ich habe beim Lesen die ganze Zeit meine Finger bewegt oder mit dem Bein gewippt oder an meiner Lippe gekaut. Und das lag nicht an der noch immer vorhandenen Spannung, denn sonst hätte ich das im ersten Teil auch schon gemacht. Dafür gab es von mir also schonmal Punkteabzug. Was mir als nächstes negativ aufgestossen ist, sind die wiederholten detaillierten Beschreibungen, wie Victoria Bergmanns Vater sie missbraucht hat. Ja, das ist schlimm, und dass man davon ein Trauma bekommt ist klar, aber ich als Leser muss nicht auch noch ein Trauma davontragen. Irgendwann war es einfach zuviel, zumal sich die Beschreibungen ständig wiederholt haben. Ich dachte nur: Ok, es reicht, ich hab's jetzt kapiert, sie wurde missbraucht. Ansonsten ging die Erzählung spannend weiter, wieder konnte ich trotz den geschilderten Problemen nicht aufhören zu lesen. Wobei ich sagen muss, dass ich mich inhaltlich nur wenig an das Buch erinnern kann. Unbedingt gebraucht hätte es diesen Teil nicht.

"Schattenschrei" ist der Abschluss der Trilogie, hat aber meines Erachtens die Geschichte nicht befriedigend abgeschlossen. Man checkt zwar schon, wer jetzt wen getötet hat und wieso, aber die mordende Person taucht zum Beispiel erst im zweiten Buch auf, was auf mich irgendwie sehr konstruiert wirkte. Die Polizeiarbeit wird nicht mal annähernd abgeschlossen. Ausserdem (Achtung, kleiner Spoiler) habe ich immernoch nicht ganz geschnallt, wer jetzt dafür verantwortlich war, dass Johann für einige Zeit verschwindet. Wiederum, das Buch ist extrem spannend und gut zu lesen. Als Abschluss einer Trilogie finde ich es aber nicht so gelungen. Da war ich von der "Millenium-Trilogie" mehr überzeugt. Ich bestehe keineswegs auf Happy Ends, aber hier hatte ich irgendwie das Gefühl, als hätte man schnell zum Ende kommen müssen.

Fazit: Ich bin ein kleines bisschen zwiegespalten. Der Auftakt ist grandios, danach flacht die Geschichte aber leider ab. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Autoren da ein paar seltsame Fantasien ausleben wollten (die Kommissarin, die plötzlich lesbisch wird). Ich habe für die drei Bücher bloss 12 Tage gebraucht, habe sie also schnell lesen können, sie waren sehr spannend, aber zum Schluss konnte mich die Story dann leider doch nicht so überzeugen. "Krähenmädchen" ist eindeutig der Stärkste Teil der Trilogie. Ich glaube, das etwas offene Ende weist darauf hin, dass es weitere Victoria Bergmann-Bücher geben wird.

Ich empfehle die Bücher schon gerne, aber nicht mit voller Überzeugung.


Dienstag, 16. Dezember 2014

... NARS: Blush "Taos"


Hier geht ein Dankeschön an zwei meiner Freundinnen, die mir dieses wunderschöne Blush "Taos" von Nars zum Geburtstag geschenkt haben! Soviel vorweg: ich trage zurzeit fast kein anderes Blush mehr!

Zuerst wollte ich mir "Outlaw" wünschen/kaufen. "Outlaw" ist "Taos" ähnlich, aber mehr auf der rosafarbenen Seite. Mit meiner Spezialistin Claudia war ich mir aber einig, dass "Taos" meinem Teint besser schmeichelt.

Die Farbe ist ein warmes herbstliches rötliches Rosa (sorry, umständlich) mit Goldschimmer. Wie bei Nars üblich, ist die Pigmentierung sehr hoch. Bei der ersten Applikation habe ich also prompt zuviel erwischt (bin nur einmal hin uns her mit dem Pinsel), aber das Gute ist: hier besteht keine Clownsgefahr! Ich trage dieses Blush ziemlich weit hinten (also zu den Gesichtseiten hin) auf, weshalb es auch bei zuviel Farbe eher konturierend wirkt. Mir hat das übrigens so gut gefallen, dass ich mit "Taos" nun kategorisch überblushe. :) Man kann es aber auch natürlicher auftragen, einfach nur einmal kurz mit dem Pinsel rein, auf dem Handrücken verblenden und dann erst auf die Wangen.

unter künstlichem Licht, leider heller als eigentlich

Die Haltbarkeit könnte etwas besser sein. Obwohl die Farbe so intensiv ist, ist am Abend nicht mehr viel davon zu sehen, da war ich also etwas enttäuscht. Ich würde sagen, länger als vier Stunden hat man nicht davon, dann muss man neu auftragen.

Fazit: Ich bin schwer begeistert, die Farbe ist unglaublich schön und passt jetzt super in den Herbst/Winter. Die Haltbarkeit könnte aber besser sein. Vielleicht sollte ich es mal mit einer Cremeunterlage ausprobieren (Cliniques "Black Honey" Stickblush bietet sich hier an).

im Sonnenlicht

im Schatten

im künstlichen Licht


Sonntag, 14. Dezember 2014

... Wochenrückblick KW50

|Gesehen| Ripper Street (Staffel 3), Predestination mit Ethan Hawke, ein recht genialer Film, der leicht verstört und mich mit Fragen zurückliess, The 100 foot journey (so viele Klischees habe ich schon lange nicht mehr gesehen!)
|Gelesen| "Narbenkind" und "Schattenschrei" von Erik Axl Sund
|Getan| aus beruflichen Gründen nach Konstanz gefahren, den Vater von meinem Freund im Krankenhaus besucht, Teamweihnachtsfeier gehabt, Glühwein mit J., T. und F. getrunken
|Gegessen| das erste Raclette dieses Jahr! Danach war Lüften angesagt, und bewegen konnte ich mich auch nicht mehr :), mit dem Team Käsefondue auf dem Uetliberg - ich hatte definitiv Käsewoche!
|Getrunken| habe mich mit Alkohol zurückgehalten, daher Tee und Wasser und ein bisschen Glühwein
|Gedacht| wie geht man eigentlich mit einem Jumpsuit/Overall aufs Klo?!
|Gefreut| dass es dem Vater meines Freundes besser geht
|Gelacht| über mein urplötzliches Bedürfnis, auch einen Bart zu haben
|Gewünscht| vor den Ferien bloss nicht krank zu werden
|Gekauft| habe mich anstecken lassen (ich bin schwach, ok?!) und mir den limitierten Lip Mist von Burberry Beauty in der absoluten Trendfarbe "Oxblood" schicken lassen (bzw. zu meiner Mutter nach Deutschland, denn Burberry verschickt nicht in die Schweiz grrrrr).

Freitag, 12. Dezember 2014

... MAC: Pigment "It's not easy having a good time"


Ihr wisst, dass ich kein fanatischer MAC-Jünger bin wie so viele meiner Bloggerkolleginnen. Ich finde die Marke gut, aber so richtig warm werde ich wohl nie damit. Dabei habe ich recht viele MAC-Produkte zu Hause, wie ich festgestellt habe! Meinen ersten richtig tollen Pinsel zu Beispiel habe ich bei MAC gekauft. Soviel dazu!

Dennoch kaufe ich ab und zu auch dort mal was ein, vor allem jetzt, wo meine Freundin Claudia für MAC arbeitet. Da muss ich sie ja ganz uneigennützig unterstützen! ;)

Die Unterstützung ist mir bei diesem Einkauf aber leider nicht gelungen, da das Pigment "It's not easy having a good time" im Rahmen der Rocky Horror Picture Show nur online erhältlich war. Eigentlich war ich hinter zwei der Pigmente her, das andere war dieses schwarze Holodingsbums, aber das war leider schon ausverkauft. Von den Farben hätten mich die Lippenstifte zwar auch angemacht, aber da mir sämtlich MAC-Lippenstifte die Lippen austrocknen, habe ich es lieber gleich gelassen.

Die Verpackung ist genial. Ich bin grosser Rocky Horror Picture-Fan, kann das gesamte Musical auswendig und hab auch mal den Part der Columbia gesungen. Die Lippen von Magenta auf der Verpackung finde ich einsame Spitze.

Aber zuerst mal habe ich mich erschrocken, wie wenig Produkt nur noch angeboten wird. Früher, so 2006 oder so, habe ich mir ein Pigment von MAC gekauft, in dem doppelt so viel drin war. Leider habe ich das Pigment weiterverschenkt, so dass ich das nicht mehr nachprüfen kann.


Die Farbe ist ein metallisches dunkles Kirschrot mit viel Glitzer. Ich finde es etwas schwierig aufzutragen, da es sich nur sehr schwer aufs Lid pressen lässt, vielleicht muss ich es mal mit einer klebrigeren Base versuchen. Entsprechend hoch ist auch der Fallout. Aber die Farbe gefällt mir so gut, dass ich darüber hinwegsehe. Das Pigment schminke ich eh nur dann, wenn ich viel Zeit habe, da es nicht unbedingt für den Alltag geeignet ist (imo).

im Tageslicht

Fazit: Allein schon wegen der Verpackung hat es sich gelohnt, das Pigment zu kaufen, aber auch die Farbe fährt richtig ein!

mit Blitz

im künstlichen Licht

im Tageslicht

im künstlichen Licht


Mittwoch, 10. Dezember 2014

... Einsetzen für Menschenrechte

Mal was anderes auf diesem Blog:

Seit einigen Monaten bin ich aktives Mitglied in der regionalen Frauengruppe von Amnesty International. Die Geschichten, die man dort zu hören kriegt, bringen mich immer wieder dazu, mich unheimlich dankbar zu fühlen, dass ich das Glück hatte und habe, auf dem richtigen Flecken der Erde geboren worden zu sein und im Paradies zu leben. Was in anderen Teilen der Welt passiert ist wirklich erschreckend. Noch immer werden Menschenrechte mit Füssen getreten, oftmals im Auftrag der Regierungen, die ihre Einwohner eigentlich schützen sollten.

Heute, am 10. Dezember 2014, ist offizieller Tag der Menschenrechte.

Amnesty International Schweiz hat dazu einen Briefmarathon organisiert, bei dem auf einzelne Schicksale hingewiesen wird. Man kann schon etwas ausrichten, wenn man nur diese Briefe unterschreibt. Wer also gerne etwas tun möchte, aber für mehr Engagement keine Zeit findet, kann mit solchen Aktionen mithelfen, dass es wenigstens ein paar Leuten besser geht. Es ist zwar ein Tropfen auf den heissen Stein, aber von nichts kommt auch nichts.

Hier also der Link zum Briefmarathon: Briefmarathon Amnesty International Schweiz

Ich würde mich sehr freuen, wenn ein paar von Euch mitmachen würden!  
Vielen Dank für jede Unterschrift!



Dienstag, 9. Dezember 2014

... Paul Mitchell: Super Skinny Serum


Ich habe gewonnen, jaaaaa! Bereits im Oktober, dem International Breast Cancer Awareness Month, hat die wunderbar humorvolle Steffi von "Hey Pretty" (schaut unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei, falls Ihr ihn nicht eh schon kennt!) das "Super Skinny Serum" von Paul Mitchell in der limitierten Pink Ribbon-Version verlost, und ich gehörte zu den glücklichen Gewinnerinnen. Dafür nochmals herzlichen Dank, Steffi!

Bislang habe ich noch keine Produkte von Paul Mitchell benutzt. Das "Super Skinny Serum" verspricht Glätte, Geschmeidigkeit, Versiegelung der Spitzen, Pflege und eine kürze Trocknungszeit. Ich habe es nun getestet und gebe meine Meinung zum Besten!

Was ich schonmal super finde: Es ist ein Leave-in Produkt, muss also nicht ausgewaschen werden. Mich nervt es schon, Conditioner zu benutzen (weshalb ich das auch nie tue), daher schwöre ich auch Leave-in Produkte. Das gefällt mir also schonmal sehr. Das Produkt wird nach der Haarwäsche im handtuchtrockenen Haar angewandt.

Der Geruch ist süsslich, ein bisschen wie ein Kaugummi, aber nicht so süss, dass mir schlecht wird davon. Erinnert mich vom Geruch her etwas an das Lippenpeeling "Bubblegum" von Lush, aber eben nicht ganz so intensiv. Die Haare riechen eine Zeitlang ganz dezent danach, aber nur, wenn ich sie mir direkt unter die Nase halte. Mein Freund, der sehr geruchsempfindlich ist, hat mich nicht darauf angesprochen, daher hält sich die Penetranz also sehr in Grenzen.

Die Konsistenz ist gelig, aber eher dünnflüssig. Ein Pumpstoss reicht für meine schulterlangen Haare völlig aus. Es lässt sich super verteilen und hinterlässt kein fettiges Gefühl.

Soweit, so gut, aber hält es auch die Produktversprechen?

Ich mag meine Haare ja gerne gewellt, aber das Serum macht sie tatächlich recht glatt und glänzend, was mir gefällt. Dabei fühlen sich die Haare sehr weich an, aber nicht so weich, dass sie sich elektrisch aufladen. Sie lassen sich sehr leicht durchkämmen, auch im nassen Zustand nach dem Handtuchtrockenreiben. Abgebrochen sind mir die Spitzen bislang nicht, ich kann aber nicht sagen, ob das am Produkt liegt oder an meinen eh gesunden Haaren. Vorher sind die Spitzen auch nicht abgebrochen. Das kann ich also nicht beurteilen. Die Haare fühlen sich definitiv gepflegt an. Nur bei der Trockenzeit bemerke ich keinen Unterschied zu vorher. Vielleicht sind meine Haare auch zu kurz, um da einen Unterschied zu merken.

Das einzige, was mir etwas negativ aufgefallen ist: Am zweiten Tag haben meine Haare sämtliches Volumen verloren und liegen platt am Kopf. Das hatte ich früher nicht, da hat das Volumen auch am zweiten Tag noch gehalten.

Fazit: Ich mag das Serum sehr, weil es unkompliziert in der Anwendung ist und mir zumindest am ersten Tag wunderschöne Haare beschert. Ich bin am zweiten Tag auch noch ansehlich, aber nicht mehr ganz so wie am ersten. Die Haare fühlen sich schön weich an. Gut finde ich ausserdem, dass es in einer Plastikflasche kommt (ich weiss eigentlich böse, aaaber...), denn so ist es reisetauglich und kommt gleich mit in den nächsten Urlaub.



Sonntag, 7. Dezember 2014

... Wochenrückblick KW49

|Gesehen| Ripper Street (bin jetzt bei Staffel 2, still like it)
|Gelesen| "Krähenmädchen" von Erik Axl Sund (danke nochmal, C.!)
|Getan| den Montag faul auf dem Sofa verbracht (muss auch mal sein), am Dienstag mit Lorena Galeano unsere neue Choreo vorbesprochen und sie dabei ein bisschen besser kennengelernt - so eine tolle Frau! mit den Kindern meiner Schwester Samichlaus gefeiert, Hochzeit von Freunden vorbesprochen
|Gegessen| Sushi mit meiner Mutter und meinem Freund
|Getrunken| vermehrt Tee, weil mir immer so kalt ist
|Gedacht| argh
|Gefreut| auf die Ferien
|Gelacht| über Shimmyblockaden und andere Tanzprobleme
|Gewünscht| Ruhe und Frieden auf der ganzen Welt
|Gekauft| nach den zwei letzten Shoppingwochen bin ich diese Woche standhaft geblieben und habe nichts gekauft

Freitag, 5. Dezember 2014

... Inglot: Nail Enamel 228


Beim Shoppingausflug mit Claudia letzte Woche machten wir ja bekanntlich auch im Inglot Laden Halt. Da die Verkäuferin etwas arbeitsunwillig war und sich lieber mit ihrer Kollegin unterhalten hat, haben wir uns halt selber geholfen.

Claudia kam mit diesem Nagellack auf einem Nagel zu mir und wollte meine Meinung. Sie selbst war nicht überzeugt, aber ich hin und weg, weshalb ich ihn mir gekauft habe. Preislich lag er bei 16-17 CHF.

Der Lack mit der Nummer 228 (Inglot hat keine Produktnamen) ist der erste, den ich von Inglot besitze. Er gehört zur normalen Sorte von Lacken bei Inglot (es gibt ja auch noch diese O2M Breathable Linie).

Die Farbe ist ein gräulich eisiges Türkis. Auf dem oberen Foto kann man diesen Grauanteil gut erkennen. Ausserdem ist das Finish glitzernd, es erinnert mich stark an Chanels "Sweet Star" oder "Graphite" oder an Lancômes "Ginger Swing".



Die Konsistenz ist etwas dünnflüssig, es hat zwei Schichten gebraucht, damit der Lack deckend ist. der Pinsel ist eher schmal und kurz. Ich frage mich, wie es ist, wenn die Flasche nur noch halb voll ist, dann kommt der Pinsel schon gar nicht mehr an die Flüssigkeit ran.

Die Haltbarkeit ist unglaublich gut. Ich habe ihn Donnerstag Abend lackiert und Mittwoch  drauf nur minimal Tipwear an zwei Fingern gehabt. Donnerstag habe ich ihn dann ablackiert, aber nur, weil ich mal wieder was anderes wollte. Der hätte sonst wahrscheinlich das Wochenende auch noch durchgestanden. Da der Lack ja so glitzert, fällt auch nicht auf, wenn er etwas matt wird mit der Zeit (da der Überlack ja durch die Benutzung der Finger irgendwann angekratzt wird).

Fazit: Ich finde den Nagellack richtig toll. Die Farbe ist sehr speziell, gerade jetzt für den Winter, weil sie so eisig ist, aber im Sommer kann sie sicher auch gut wirken. Von der Haltbarkeit bin ich besonders begeistert. Es wird wohl nicht nur bei dem einen Lack bleiben - die Auswahl ist ja riesig!



Dienstag, 2. Dezember 2014

... Urban Decay: 24/7 Glide-On Eye Pencil "Smoke"


Letzte Woche Montag habe ich wie gesagt den neuen Urban Decay Counter im Manor an der Bahnhofstrasse in Zürich unsicher gemacht. Nachdem ich auf anderen Blogs Lobeshymnen auf die 24/7 Glide-On Eye Pencils (in meiner Sprache: Kajal) gelesen habe, war mir klar, dass ich so einen haben muss. Schon lange wollte ich mir mal wieder einen Kajal in Grau kaufen, da mein jetziger von Lancôme unheimlich hart ist und ich ihn nie benutze (kann ihn jetzt entsorgen, fällt mir ein). Also nahm ich "Smoke" mit.

Die Farbe ist ein dunkles Grau bzw. Anthrazit. Zwar gehört "Smoke" nicht zur Velvet-Reihe, er ist aber dennoch matt, es gibt keinerlei Glitzer oder Schimmer, weshalb er auch auf der Wasserlinie anwendbar ist.

Die Konsistenz ist cremig und einfach aufzutragen. Er gibt auch sofort genug Farbe ab, man muss also nicht mehrmals über den Strich fahren, damit das Ergebnis deckend ist. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Cremigkeit auch dazu führt, dass er sich schneller abnutzt.

Die Anwendung auf der Wasserlinie ist mir ein grosses Anliegen, denn ich suche immernoch verzweifelt nach dem Kajal, der sich nicht nach einer halben Stunde schon verabschiedet. Kann "Smoke" mich da zufriedenstellen? Die Erwartungen waren hoch!



Die Haltbarkeit allgemein ist sehr gut. Ca. 30 Sekunden lang kann man den Lidstrich verwischen und smoken, danach hält der Strich bombenfest. Nichts verrutscht oder landet als Abdruck unter der Braue. Die Begeisterung steigt. Leider kann er auf der Wasserlinie nicht halten, was er verspricht. Immerhin hält er etwas länger durch als andere. Ich habe mich morgens kurz vor 8h geschminkt, um halb 1 war mehr als die Hälfte der Farbe von der Wasserlinie im Wimpernkranz verschmiert. Am Abend war gar nichts mehr übrig. Die Kajals sollen wasserfest sein, das kann ich bestätigen. Die Swatches habe ich kurz danach nicht mal mehr mit Seife abgekriegt, erst am nächsten Morgen nach der Dusche waren sie verschwunden.

Fazit: Obwohl er meinen grössten Wunsch, die perfekte Haltbarkeit auf der Wasserlinie nicht erfüllt hat, bin ich doch recht begeistert vom Stift. Ich werde mir in Zukunft sicher noch andere Farben anschauen.